Motorsport ist Leidenschaft

Über mangelnde Emotionen im Motorsport, konnte man sich in den letzten Woche echt nicht beklagen.

Heutzutage muss jeder Rennfahrer seine wahren Emotion verbergen, und wie ein Roboter vor der Presse antworten. Wenn er sich doch traut seinen Gefühlen Luft zu verschaffen wird er vonseiten der Rennleitung oder der Presse bestraft und oder verurteil. Motorsport ist Leidenschaft.

Denken wir an Sebastian Vettel, der bei seinem zweiten Weltmeistertitel die Reifen nach dem Rennen hat durchdrehen lassen, von der Rennleitung dafür bestraft wurde.So auch bei Nico Rosberg im letzten Rennen. Verständlich, wenn man knapp den Weltmeistertitel verliert, emotional zu reagieren. Genau das macht doch einen Menschen sympathisch und ich kann mich als Fan auch menschlich identifizieren. Daher sollte man einen Wurf einer Mütze nicht überbewerten. Viel Interessanter fand ich persönlich, dass Toto Wolf und Niki Lauda lachten als Nico Rosberg, ihre eigener Fahrer im Team, die Führung verlor. Das ist unsportlich.

Schauen wir auch auf das vergangene Wochenende in der Moto GP als Valentino Rossi, Marc Márques vom Motorrad runter befördert hat. Es war offensichtlich zu sehen das Márques, Rossi behindert hat. Dies ist meiner Meinung nach unsportlich. Den üblicherweise halten sich Fahrer die keine Chance mehr auf den Weltmeistertitel haben bei den Positionskämpfen etwas zurück. So entschloss sich Rossi Márques zu zeigen, wer der Champion ist. Er achtete auch bei seiner Aktion, dass die Geschwindigkeit passte, um das Risiko zu minimieren. Natürlich geht die Sicherheit immer vor. Unsportlich ist eben auch die Drohung von Repsol Honda durch diese Geschehnisse auszusteigen. Denken wir aber daran das für Repsol Honda die Regeln, der Moto GP geändert wurde, damit Marc Márques gleich für sie fahren durfte.

Und erinnern wir uns an eine Formel 1 Weltmeisterschaft, die dadurch entschieden wurde, dass ein Fahrer den anderen, für alle offensichtlich mit voller Absicht gerammt hatte und beide ins Aus schickte. Alain Porst wurde von diesem Fahrer um seinen Weltmeistertitel gebracht durch diese Aktion. Dieser Fahrer war Ayrton Senna.

In der Werkstatt von „NitroHunter“ Christian Jäger

Während am vergangen Wochenende Pascal Wehrlein (D) auf dem Hockenheimring neuer und jüngster DTM Meister wurde. Marc Márques (E) das MOTOGP Rennen in Phillip Island gewonnen hat, war ich über das Wochenende tatkräftig bei einem DragRacing Team und durfte dort handwerklich zur Hand gehen beim Aufbau des neuen Top Fuel Nitro Motorrades.

Der Fahrer und Teamgründer Christian Jäger (D) hat mich bei den Nitrolympx, Ihr erinnert euch vielleicht noch an meine Erste Sass MotoBlog Folge, eingeladen Ihn mal zu besuchen und eine Blick hinter die Kulissen zu werfen.Wir Ihr euch vorstellen könnt, bin ich dieser Einladung mit Freude entgegen gekommen.Was mich sehr freut, ist das ich gleich eingebunden wurde und mit am Motorrad von Christian Jäger arbeiten durfte. So durfte ich gleich den Rahmen des neuen Motorrades am Samstag abschleifen und entfetten, bevor dieser zum Lackierer ging. Sonntags durfte ich dann bei der Montage der Gabel und der Räder helfen.

Beeindruckend, mit welchem Aufwand und Genauigkeit die Jungs um Christian arbeiten. Da ist zum Beispiel Robert Reiert den Ihr vielleicht aus Zumpe und die Rocker auf DMAX kennt, der mit absolutem Fachwissen und Verständnis den Motor der Nitro Harley wartet. Selbst Christian ist nicht nur einer der schnellsten Fahrer in Europa, auch er entwickelt und baut an seinem Motorrad mit hohem Sachverstand und Können.Weiter gibt es viele Teampartner und Menschen mit Know-how die Ihm in der Zukunft helfen werden seine Ziele zu erreichen.

Denn diese Ziele habe es in sich. Christian Jäger hat mir erzählt, dass das Ziel der Weltrekord ist. Unter sechs Sekunden mit einer Nitro Top Fuel Harley. Damit wäre er der Erste dem dies gelingt mit so einem Motorrad. Die Zeichen stehen gut dafür, dass er dies auch schaffen wird.

Christian Jäger Europameister und Weltrekordhalter

Besonders freue ich mich ab jetzt exklusiv weiter dabei zu sein im Team um Christian Jäger und um dem Weltrekordversuch.So erfahrt Ihr ab sofort von mir die neuesten News um Christian Jäger dem „ NitroHunter “ und der schnellsten Harley der Welt.

Das Reglement der Formel 1 2016

Es war offensichtlich, das der Weg der Formel 1 ab 2014 steil nach unten ging. Im Jahr 2015 haben es die Verantwortlichen gemerkt und Schadensbegrenzung betrieben. Vielleicht könnt Ihr Euch an die vergeblichen Versuche mit einer Art Trichter am Auspuffs eines Formel 1 Wagens erinnern, um den Motorensound zu erhöhen?

Solche und weiter Versuche wurden unternommen, um der Königsklasse des Automobilsport Ihre Seele wieder einzuhauchen.
Veränderungen wurden für das Jahr 2016 angekündigt.
Als Fan war ich voller Hoffnung etwas vom Spirit der Formel 1 wieder zurück zu bekommen.
Dann! Heute morgen im Internet / Facebook die Meldungen mit der Überschrift : „Neues Reglement der Formel 1 2016“

Gespannt öffnete ich die Artikel und lass auf allen mir bekannten Plattformen die Artikel.
Zwei Traditionsrennstrecken womöglich raus ! Monza und Silverstone. In Silverstone fand im übrigen 1950 das erste Formel 1 Rennen der Welt statt. Als Fan macht es mich traurig, wenn solche Rennstrecken diesen großen „Parkplatz-Rennstrecken“ ohne Kiesbetten, wie 2016 Baku/Aserbaidschan weichen müssen. Viele der fehlenden Werte und Emotionen unsere Zeit liegen der Entwurzelungen aller Dinge in ihrem Ursprung zugrunde.

Glücklicherweise gab es auch gute Ideen. So dürfen nur noch aktuelle Motoren in der Saison verwendet werden. Das ist gut, denn so haben die Kundenteams auch gleichwertige Motoren wie die Herstellerteams. Hoffentlich können so die Privatteams aufschließen.
Weiter versprach man uns Fans wieder richtigen Sound. Die Lösung der FIA !? Drei Auspuffanlagen statt Einer. Ist das die Lösung? Hubraum erzeugt den Sound. Auch hier bin ich enttäuscht. Ein 1,6 Liter Hubraummotor wird immer ein 1,6 Liter Motor bleiben.

Egal wie viele Rohre mit Soundtrichter aus ihm heraus kommen. Wir Fans wollen die Königsklasse sehen, riechen, spüren und vor allem hören. Der Sound des Motorsports ist wie unser Lieblingslied. Obwohl es leise eben so schön klingt, drehen wir aber den Lautstärkeregler bis zum Anschlag auf, wenn es im Radio läuft.

Warten wir auf das Jahr 2016 und schauen uns die Rennen der Formel 1 im neuen Jahr an und hoffen, dass sie wieder das tut, was sie schon seit Jahrzehnten macht. Emotionen und Begeisterung in uns zu wecken wie unser Lieblingslied im Radio.

ADAC GT Masters und das „Langstrecken Safetycar“ auf dem Hockenheimring.

Wenn man ein Fan des Safety Car ist, kam man am vergangenen Rennsonntag voll auf seine Kosten. Aber dazu erzähle ich euch mehr. Ich kann mich an die Anfangszeit der GT Masters gut erinnern. Ich fand diese Rennserie spannend und toll. Gerade wegen der Luxusautos im Rennkleid.

Also ging es am letzten Wochenende mal wieder auf den Hockenheimring, um die Rennboliden aus nächster Nähe zu erleben. Leider könnte ich mir am Freitag die Trainingsläufe nicht anschauen. Also ging ich erst am Samstags an den „Ring“. Gerade rechtzeitig zum Start des Formel 4 Rennens. Zum Glück. Ein riesen Starterfeld von fast vierzig Formel 4 Fahrzeugen. Es ist einfach schön als Rennfan auf den Tribünen zu sitzen und zu erleben, wenn ein so großes Starterfeld an einem vorbei rauscht. Natürlich haben die Nachwuchspiloten, darunter auch der Sohn von Michael Schumacher , Mick Schumacher spannende Rennen geboten.

Am Rennsonntag regnete es dann leider. Trotzdem habe ich als richtiger Motorsportfan mich auf den Weg zur Rennstrecke gemacht. Warm verpackt in dicker Jacke, Pullover und decke im Gepäck habe ich einen Überdachten Platz auf der Tribüne gefunden. Und freute mich auf die Rennen.

Das erste Rennen, das ich mir anschaute, war dass der Spezial Tourenwagen Trophy. Rennautos aus der aktuellen Zeit und aus jüngerer Vergangenheit. Die Rennen wurden alles als „WET RACE“ gestartet. Das bedeutete, dass die Autos im Rennen mit Regenreifen starteten. Doch leider schütze das die Fahrer nicht, vom unfreiwilligen verlassen der Rennstrecke. Dies ist auch bei einem Regenrennen oft der Fall. Doch an diesem Tag muss wohl der Rennleiter ein Safety Car Fan gewesen sein. Natürlich geht Sicherheit immer vor. Aber als Fan oder aktiver Motorsportler hatte man den Eindruck, dass die Rennleitung das Safety Car einmal mehr auf die Strecke schickte, als es nötig war. So fuhr die STT Klasse ihr Rennen beinahe komplett unter dem Safety Car zu Ende.

Das nächste Rennen war das der ADAC GT Masters. Doch bis dahin saß ich fast eine Stunde im kalten bei Regenwetter, bis das Rennen gestartet wurde. Ich fand die Zeit zu lange. Mehrmals habe ich mir überlegt nach Hause zu gehen, da ich trotz Decke langsam ausgekühlt war. Doch ich entschloss mich dann doch noch zu warten, und mir das Rennen der ADAC GT´s anzuschauen. Hätte ich es vorher gewusst, wie es kommt, weiß ich nicht ob ich geblieben wäre. Gleich in der ersten Kurve großer Crash. Safety Car. Hier fand ich es aber auch okay. Das Starterfeld kam in der ersten halben Stunde nur einmal in Rennbetrieb vorbei. Sonst immer nur mit dem … genau… Safety Car vorbei.

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich persönlich hatte ich den Eindruck, dass sich die ADAC GT Masters nicht ins Positive verändert haben. Auch weil die Autos die an den Start gingen, nicht mehr so viele waren. Was besonders schade war, den nach jeder Safety Car Phase fehlten ein oder zwei Autos. So kamen am Ende rund zehn Autos ins Ziel. Das schlechte Wetter und das wiederholte Einsetzen des Saftey Car nahmen mir die Lust und ging heim. Schaute mir die letzten Rennen nicht mehr an. Im nächsten Jahr sollten die Verantwortlichen eine Lösung finden, um die Zeit zum nächsten Rennen zu verkürzen. Bei anderen Veranstaltungen funktioniert das auch.

Klar kann man gegen Regen wenig machen und den Ausfall von Rennfahrzeugen. Doch die Summation der wiederholten Saftey Car Phasen, der lange Wartezeiten zu den nächsten Rennstarts, nahm mir dann den Spaß am Rennsonntag. Möglich das ich bei Sonnenschein geblieben wäre.

Spaß hatte ich aber dennoch auf den ADAC GT Masters. Die großen Startfelder. Der absolut geniale Sound der V10 und V8 Rennmotoren, die durch das Motodrom hallten. Die Luxus Autos die man sonst kaum zu Gesicht bekommt, und dann noch also Rennstreckenautos live zu sehen, ist toll. Das war purer Motorsport. Mit Sound und Spannung. Ich hoffe, das die ADAC GT Masters uns Fans noch lange erhalten bleiben.